Scheidungstourismus + Audi-Fahrer

Scheidungstourismus + Audi-Fahrer - starnbergerSee

Gruezi,

Freunde, ich war in Bayern. Genauer, am Starnberger See. Gut, gegen die Ostsee ein Tümpel, aber da stehen Häuser.....nicht schlecht, sag ich Euch.

Chef nennt das "Scheidungstourismus". Wenn er Termine an interessanten Orten hat, fährt er mal selbst dort hin und lernt so viele Gerichte, viele nette Richter und ganz unterschiedliche Methoden einer Scheidung in Deutschland kennen.

Die Bayern sind ausgesprochen nette Menschen, die ich aber nur schwer verstehen kann. Was heißt bloß " ..... heuer wieder a liabes Schneckerl" ?

Ich mag das Autofahren ja. Das brummt so schön und ich kann super dabei schlafen. Ok, Chef meckert dauernd über die Audi-Fahrer, die Verkehrsnachrichten und die Benzinpreise, aber da hör ich schon gar nicht mehr hin. Was mit den Audi-Fahrern los sein soll hab´ ich mal gefragt.

Das seien die, die derzeit die Position besetzen, die früher von den BMW-Fahrern belegt war. Immer drängelnd und immer denkend, sie seinen Rennfahrer bzw. hätten einen Rennwagen, auch wenn sie den mit Diesel betanken müssten. Sie seien erst vor kurzem von der Opa-Kiste in die automobile Oberliga aufgestiegen und wohl der Meinung, hier sei besonders wildes Fahren unbedingt notwendig.

Also, ich hab´ nichts gegen Audi, die Dinger seh`n doch gut aus. Ne´ blöde Stimmung gibts nur, wenn Chef mal meint, er müsse so´m Audi-Fahrer mal zeigen, wo diese Dieselfahrer mit ihrem Drehmomentgesabbel wirklich stehen. Oha, dann ist die Stimmung im Auto schlecht. Mein Frauchen mag das gar nicht und findet das kindisch. Passiert aber auch nur noch ganz selten (ich glaub´, Chef wird alt....)

Über Männer und Frauen im Auto werd´ ich noch mal ausführlich berichten.

Meist gibt es beim Fahren aber ein Hörbuch. Das lenkt Chef von seinen "Feinden" ab und das letzte war mal richtig originell.

STADT DER TRÄUMENDEN BÜCHER

Der Schreiberling heißt Hildegunst von Myhtenmetz, alias Walter Moers und muss ganz komische Drogen nehmen. Sonst kann man sich so was skurriles doch nicht zusammenschreiben. Hört es Euch mal an, aber Ihr braucht viel Zeit dafür. Mindestens einmal Bayern und zurück (von Kiel aus gerechnet)

Ich sach mal

Schleich Di

Willi


Eingestellt am 28.01.2010 von T. von der Wehl
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